Environmental Due Diligence für ein Unternehmen der Ernährungsindustrie

Projekthintergrund

RSK wurde von einem Großbetrieb der Ernährungsindustrie im Hinblick auf eine mögliche Veräußerung von Betrieben in Deutschland mit der Durchführung einer Environmental Due Diligence (EDD) an vier Standorten beauftragt.

Die untersuchten Gebäude und Flächen befanden sich entweder im Besitz des Auftraggebers oder waren durch diesen bzw. durch Beteiligungsgesellschaften angemietet.

Leistungen von RSK

  • Bewertung des Umfeldes im Hinblick auf Risiken, die vom Standort ausgehen oder auf diesen einwirken
  • Standortbegehungen in Verwaltung und Produktionsstätten
  • Dokumentensichtung und historische Standorterkundung (Unternehmensarchiv und öffentlich zugängliche Datenquellen)
  • Befragung des leitenden Personals
  • Sichtung vorhandener betriebsrelevanter Nachweisdokumente
  • Bewertung der Genehmigungssituation („Konformitätsprüfung“) zur Identifizierung möglicher Nichtkonformitäten

Ein Hauptaugenmerk lag auf der Identifizierung möglicher Schadstoffbelastungen von Boden, Grundwasser und Gebäuden sowie der damit verbundenen Umwelt- und Kostenrisiken. Das Unternehmen verfügt über ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem.

Die untersuchten Standorte umfassten Flächen zwischen 3.500 und 40.500 m², davon waren zwischen 2.600 und 21.000 m² bebaut.

Projektergebnis

Die Ergebnisse wurden unter Berücksichtigung gesetzlicher und behördlicher Rahmenbedingungen sowie der Grundsätze guter fachlicher Praxis den Risikokategorien gering, mittel und hoch zugeordnet. Ein geringes Risiko bezeichnete ein nicht signifikantes Umweltrisiko, ein mittleres Risiko ein potenzielles Risiko mit weiterem Untersuchungsbedarf und ein hohes Risiko ein signifikantes potenzielles Risiko mit entsprechendem Handlungsbedarf. Auf dieser Grundlage wurden organisatorische Maßnahmen und notwendige Investitionen abgeleitet.


Umwelt- und Kostenrisiken ergaben sich insbesondere aus folgenden Aspekten:

  • Lagerung und Handhabung von Mineralölprodukten
  • Schadstoffbelastungen im anthropogenen Auffüllmaterial von Gräben und Senken
  • Umgang mit Gefahrstoffen
  • Abwasseraufbereitung und -ableitung
  • Asbesthaltige Baustoffe

Auf Grundlage der Risikobewertung wurden organisatorische Maßnahmen und notwendige Investitionen abgeleitet. Damit wurden die identifizierten Umwelt- und Kostenrisiken im Hinblick auf die mögliche Veräußerung transparent eingeordnet.

Ihre Ansprechpartnerin

Sie haben Fragen zu dieser Fallstudie oder planen eine Environmental Due Diligence?
Sabine Imbusch steht Ihnen gerne als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Sabine Imbusch

Sabine Imbusch

Fachbereichsleitung Environmental Due Diligence | Expertin für Environmental Compliance & EHS-Audits

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